Fallsupervision

Im Vordergrund der Fallsupervision steht die Beziehung zwischen Ihnen als Fachkraft und einem Klienten, zwischen Therapeut und Patient...

Diese Form der Supervision unterstützt Sie, Ihre Wahrnehmung zu erweitern und ein vertieftes Verstehen als Grundlage für die Veränderung des Verhaltens und des beruflichen Handelns zu erzielen.

 

Anhand eines Beispiel möchte ich Ihnen die Fallsupervision, hier im Rahmen einer Gruppensupervison, näher bringen. Es kommen 5- 7 "Sozialpädagogen" zusammen, evtl. im Abstand von 4 Wochen.
In diesem Schonraum bringt eine Teilnehmerin einen Fall ein (aus der Berufspraxis) und versucht das konkrete Anliegen noch einmal zu formulieren. (Was ist noch einmal das Problem? Was ist das Ziel?) Nun stellen die anderen Teilnehmer der Falleinbringerin Sach- und Informationsfragen zum tieferen Verständnis. 
In einer weiteren Phase tauschen sich die Gruppenmitglieder über das "Wahrgenommene" aus, das bedeutet, sie stellen Eindrücke, Gedanken, Gefühle, Ideen... unter der Leitfrage "Was hat die Schilderung des Falles in mir ausgelöst?", zur Verfügung. In dieser Phase hört die "Falleinbringerin" nur zu.
Durch diese "ressourcenorientierte" Rückmeldung - in diesem Fall aus der Gruppe -  zieht die Falleinbringerin evtl. Erkenntnisse, Ideen... weitere Fragen. Welche Ergebnisse (vielleicht auch Lösungen) ergeben sich für mich? Sind sie realisierbar? Was fehlt mir noch? Benötige ich noch Unterstützung?
In einem weiteren Schritt würden jetzt konkrete Veränderungsschritte vereinbart.