Teamsupervision

hat das Ziel, die Entwicklung der Leistung und Leistungsfähigkeit eines Teams zu fördern, Selbstorganisation und Kooperationsfähigkeit werden gestärkt, Konflikte und Beziehungen geklärt.

 

Beispiel aus dem Bereich Schule:

Der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre fordert das System Schule verstärkt auf, das einzelne Kind in den Fokus zu nehmen und es individuell zu fördern und zu fordern. Traditionelle pädagogische Konzepte und Erziehungsbilder stoßen an ihre Grenzen. Statt des Bildungs- und Erziehungsauftrags rutscht die erzieherische Aufgabe in den Vordergrund. In großen Klassen mit mehr als 30 Schülern sind  Schwierigkeiten erzieherischer Art oft alleine nicht zu bewältigen. Der Umgang mit "Verhaltensauffälligkeiten" zeigt auf, dass nur besondere Formen der Unterstützung greifen. Hier stellt sich die Frage nach einem gemeinsamen "pädagogischen Konzept" zum Umgang mit auffälligem Verhalten.

Das Lehrerteam wird sich dem gemeinsamen Auftrag zuwenden und im Rahmen von "Teamsupervision/ Teamentwicklung" versuchen, verhaltensauffälligen bzw störenden Schülern jeweils dem individuellen Bedarf entsprechend begegnen zu können.
Der oben beschriebene Fall stellt einen geeigneten "Ausgangspunkt" zur gemeinsamen schulischen Teamentwicklung dar.